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HEAT vs NETS Recap

Eastern Conference Finals, Baby! Ray Allen strikes again, der Corner Three macht den Sieg der HEAT in Spiel 5 klar.

Doch zurück zum Anfang: Die ersten beiden Spiele am South Beach gewinnt Miami verhältnismäßig leicht, Brooklyn scheint nach der 7-Spiele-Serie gegen die Raptors nicht über 48 Minuten die Energie der Heat matchen zu können. Die Heat ziehen ihre übliche Masche durch, die Spiele sind recht knapp bis die HEAT einen Run starten um das Spiel zu entscheiden.

In Spiel 3 geht diese Herangehensweise jedoch daneben. Die Nets laufen von Downtown extrem heiß, die Heat dagegen treffen von jenseits der Dreierlinie ungefähr so gut wie Michael Kidd-Gilchrist. Somit liegen die Heat zu Beginn des vierten Viertels zum ersten Mal in den Playoffs hinten, der Rückstand ist zu groß, als dass die eiskalten Heat ihn aufholen könnten.

In Spiel 4 hatte LeBron sein Game Face on. 49 Punkte, 16-24 aus dem Feld, 14-19 von der Freiwurflinie, kurz: pure Dominanz. Immer wieder attackierte LeBron die Zone, im Post, per Cut oder mit der Penetration. Darüber hinaus bescherte ihm sein kompromissloses Attackieren haufenweise Freiwürfe. Die Nets hielten trotzdem lange mit, was vor allem auf die schlechte Defense sowie das defensive Rebounding-Verhalten der Heat zurückzuführen war. In den letzten Minuten schraubten die Heat die defensive Intensität nach oben und mit einem wichtigen Dreier von Bosh konnten sie die Partie endgültig für sich entscheiden.

Das Spiel 5 schienen die Nets - trotz einer sehr starken ersten Hälfte von D-Wade - zu kontrollieren. Ein Grund dafür war sicherlich, dass LeBron eine schwache erste Hälfte spielte. Aufgrund der guten Leistung Wades nahm sich Bron zurück und fand seinen Rhythmus nicht. Auch in zweiten Halbzeit schien sich die Dynamik des Spiels nicht zu verändern. Obwohl LeBron Ende des dritten Viertels wieder wie der Alte aussah, hatten die Nets die ganze Zeit über die Führung. Immer wenn Miami einen Run startete und die Führung verkürzte, hatte Brooklyn die richtige Antwort. Der überragende Spieler dabei? Joe Johnson, der jeden Wurf zu treffen schien.

Dass die Heat dennoch in die Eastern Conference Finals einzogen, lag an derselben Kombination wie in Spiel 4: Starke Defense in den letzten Minuten (wobei LeBron gehen Iso Joe defensiv überragte), ein paar getroffene Dreier vorne (danke Ray Allen) und schon stand Miami zum vierten Mal in Folge im Eastern Conference Final.

28.2.05 17:13


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HEAT vs Nets Preview

Bei den Problemen, die die Pacers in letzter Zeit haben, ist Brooklyn wohl das schwierigste Matchup für Miami. Die Nets konnten alle vier Begegnungen in der Regular Season für sich entscheiden. Ist damit auch in den Playoffs zu rechnen?

Wohl kaum. Alle 4 Regular Season Partien waren sehr knapp, und das obwohl Miami in der Regular Season - insbesondre in der aktuellen Saison - nicht immer mit 100% bei der Sache ist. Wenn in jedem Spiel 1, 2 Plays anders verlaufen, gewinnt Miami vielleicht alle 4 Spiele.

Obwohl man die Regular Season wie eben erläutert nicht überinterpretieren sollte, sind die Nets dennoch in der Lage, die Schwachstellen der HEAT zu bestrafen. Brooklyn hat oft 5 Spieler auf dem Feld, die fast alles auf dem Court können. Spieler, die nicht nur den freien Wurf verwandeln können, sondern ihren Verteidiger auch off-the-dribble attackieren können. Die Defense der Heat hat damit so ihre Probleme, vor allem wenn ein Team den Ball so gut bewegt wie die Nets. Das aggressive Doppeln der Heat kann nämlich durch diese Faktoren - gutes Ballmovement und mehrdimensionale Offensivspieler - effektiv bestraft werden.

Auf der anderen Seite kann Brooklyn einen ihrer größten Vorteile gegen die Heat kaum ausspielen: die großen und bulligen Spieler auf den kleineren Positionen. Während vor allen Joe Johnson mit seinem körperlichen Spiel immer wieder Löcher gegen die Raptors-Defense reißen konnte, muss er sich jetzt mit einem etwas anderen Kaliber herumschlagen. Sein Name? LeBron James. Mit über 110 kg sollte er sich im Post nicht so leicht herumschubsen lassen wie noch DeRozan. Auch Wade ist auf seiner Position ein guter und auch körperlich starker Verteidiger, der ein Post-Up (zum Beispiel von Shaun Livingston, sollte dieser auf der 2 starten) effektiv einzuschränken weiß.

Defensiv hat Brooklyn allen Grund, sich Sorgen zu machen. Die Athletik von James, Bosh sowie - sollte er gesund sein, wovon nach der langen Pause aber auszugehen ist - Wade stellt die Veteranen der Nets vor große Probleme. Bis auf Garnett fehlt ein wirklicher Shotblocker; Garnett war lange verletzt und ist nicht mehr in der Lage die ganz großen Minuten abzureißen.

Als Individualverteidiger auf dem Flügel ragt nur Andrei Kirilenko heraus, dieser war jedoch ebenfalls lange verletzt und sah gegen Toronto defensiv noch nicht wie der Alte aus. Wenn die HEAT die Defense der Nets aggressiv attackieren, sollten sie in der Lage sein, sich einen Haufen guter Würfe zu erspielen.

Ein weiterer Faktor ist die körperliche Besnspruchung: Während die Heat sich letzte Woche am South Beach regenerieren konnten, haben die Nets ihre körperlich wie auch mental anstrengenden Spiele 5-7 gegen Toronto absolviert, zwischen Game 7 und dem ersten Aufeinandertreffen mit den Heat liegt nur ein Tag Pause. Gleiches gilt für die Vorbereitung auf den Gegner, auch hier hat Miami mit einer ganzen Woche Training die Nase vorne.

Voraussage: 4-2 Heat

So sehr die Nets den Hest bisher Probleme bereitet haben, ich traue es ihnen nicht zu, ein ausgeruhtes, mit Playoff-Intensität agierendes Miami-Team in ein siebtes Spiel zu nehmen.

28.2.05 17:13


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