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Der alpha-Bulle

Was für ein Kampf in Washington heute Nacht. Dabei spreche ich noch nicht mal von dem Spiel, sondern von Nene und Jimmy B, die sich passenderweise wie zwei Bullen verhielten (http://www.youtube.com/watch?v=KWoOMg9Wwuo). Leider verletzte Nene die Regeln, als er seine Hände (oder Hufe?) einsetzte und somit disqualifiziert wurde.

Okay, jetzt mal ernsthaft: Die Bulls konten es vermeiden, 3-0 in Rückstand zu geraten, und haben wieder eine realistische Chance die Serie noch zu drehen.

 

Mehrere Dinge sind mir in dem Spiel aufgefallen:

1. Die Wiz haben mit Nene und Gortat zwei Big Men, die ein gutes Matchup gegen die Bulls sind. Erstens sind sie mindestens ebenso massig und kräftig wie die Bulls-Frontline, was ihnen erlaubt teilweise auch Inside zu scoren. Des weiteren haben beiden einen akzeptablen Midrange Jumper, der die Schwachstelle in der Bulls Defense bestrafen kann: Im Pick&Roll ,aber auch sonst auf dem Flügel, forcieren die Bulls den Angreifer zur Baseline, wo der Big Man wartet und es dem attackierenden Spieler so gut wie unmöglich macht zu scoren. Da Nene oder Gortat aber zum Elbow poppen können und von dort respektabel treffen, ist die Bulls Defensive gegen die Wizards nicht ganz so stark wie sonst. Nene jedoch strugglete heute Nacht, traf nur 5-15 aus dem Feld, was ein Grund für den Sieg des Teams aus Chicago ist.

 

2. Die Transition Defense der Bulls war teilweise katastrophal. Immer wieder gelang es vor allem John Wall (23 und 7) im Fast Break oder der Semi-Transition zu attackieren, zu scoren und/oder gefoult zu werden. Somit gelang es Wall erstmals in dieser Serie eine respektable Anzahl seiner Würfe zu treffen (bisher traf er nur 10 seiner 29 Versuche, in Spiel 3 waren es 7-14).

 

3. Dass die Bulls trotz des stark aufspielenden Backcourts um Wall und Beal (25 Punkte, 8-18) gewinnen konnten, hat vor allem mit Dunleavy zu tun. Der Scharfschütze traff 12 seiner 19 Würfe, 8 von 10 Dreiern (ein neuer Franchise Rekord für Dreier in einem Playoff-Spiel) und sorgte durch sein Cutten um die Pindown-Screens für Gefahr in der ansonsten schwachen Bulls-Offense. Kurz vor Ende verwandelte dann Jimmy Butler, der in der ganzen Serie noch keinen Dreier getroffen hatte, zwei wichtige Würfe von Downtown.

Dazu kam, dass den Wizards am Ende anzusehen war, dass sie noch sehr unerfahren sind, was die Playoffs angeht. Wall verfehlte beim Stand von 91 zu 91 zwei wichtige Freiwürfe und Garret Temple foulte Augustin beim Einwurf, was einen Freiwurf und Ball für die Bulls zur Folge hatte. Selbst Trevor Ariza, der mit den Lakers ja 2009 immerhin schon eine Meisterschaft gewonnen hat, leistete sich drei Sekunden vor Schluss einen Fehler. Bei einem Rückstand von drei Punkte sicherte sich Ariza den Ball mit noch drei Sekunden zu spielen. Da die Wizards keine Auszeit mehr hatten, galt es den Outlet zu Wall zu bringen, der mit seiner Schnelligkeit den Ball nach vorne bringen sollte, um das Spiel eventuell mit einem Verzweiflungsdreier in die Overtime zu bringen. Stattdessen kam es zu einem Missverständnis zwischen Wall und Ariza, der Ball landete im Aus, die Wizards verloren das Spiel. Diese kleinen Fehler in der Crunchtime kosteten Washington letzten Endes den Sieg.

26.4.14 11:33
 
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