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Zurück zu alter Stärke?

Sowohl die Indiana Pacers als auch die Oklahoma City Thunder, beide während der Saison und im Falle OKCs auch vor den Playoffs als ernstzunehmende Titelkandidaten gehandelt, konnten Spiel 7 ihrer jeweiligen Serie für sich entscheiden und sind nun in den Conference Semifinals.

Auffällig ist, dass das siebte Spiel trotz bis dahin sehr knapper und umkämpfter Serien jeweils mit einem zweistelligen Vorsprung entschieden wurde. Haben die Pacers und die Thunder also ihre Probleme hinter sich gelassen und zu alter Stärke zurückgefunden?

Im Fall der Pacers ist die Antwort zweiteilig. Die Defense in Spiel 7 war überragend, Roy Hibbert wurde wieder vermehrt eingesetzt und setzte sogleich jeglichem Attackieren des Korbes ein Ende. Es gelang den Pacers die Hawks bei 30% aus dem Feld zu halten. Die Sorge durch Hibberts Präsenz in der Zone zu viele offene Dreier abzugeben, erwies sich als unbegründet. Obwohl die Hawks mit 44 versuchten Dreiern einen neuen NBA-Rekord aufstellten, konnten die nur 11 verwandeln, ein Wert mit dem man durchaus leben kann.

Offensiv jedoch spielten die Pacers immer noch sehr ideenlos und ohne die nötige Bewegung, das Spiel war zeitweise grausam anzuschauen. Es bleibt abzuwarten, ob die Pacers durch das Überstehen dieser toughen Serie wieder zueinander gefunden haben, die Körpersprache wirkte nämlich schon besser, die Teamchemie schien nicht mehr so zerrüttet zu sein.

Sollten die internen Probleme gelöst sein, müsste es auch möglich sein, das Vertrauen in die Mitspieler und in die Systeme wiederherzustellen. Dies sollte in der nächsten Runde auch der Offense zugute kommen.

OKC hingegen konnte auf ganzer Linie überzeugen. Die Defense war schon die gesamte Serie über stark, die Offense zeigte sich ebenfalls verbessert. Ein dabei jedoch nicht zu unterschätzender Faktor ist die Disqualifikation von Zach Randoloh gewesen - eine Entscheidung, die ich überhaupt nicht gutheißen kann.

Randolph geriet in Spiel 6 mit Rookie Adams aneinander. Angeblich soll er ihn geschlagen haben, deswegen die Sperre. Meiner Meinung nach war es jedoch nur ein (sanfter) Schubser, der Adams unglücklicherweise im Gesicht traf. Hätte Randolph wirklich zuschlagen wollen, wäre Adams wohl erstmal eine Zeit lang nicht wieder aufgestanden.

Hier wird außerdem mit zweierlei Maß gemessen. Während im Fall Paul George (der im Spiel 6 der Pacers gegen die Hawks unerlaubterweise das Parkett betrat, was normalerweise ebenfalls eine Disqualifikation für das nächste Spiel nach sich zieht) das nötige Fingerspitzengefühl gezeigt wurde, ist dies im Falle Z-Bos nicht so. Hier sollte die NBA eine einheitliche Linie fahren und entweder beide Male hart durchgreifen oder eben Gnade walten lassen.

Jedoch zurück zu dem 7. Spiel zwischen den Thunder und den Grizzlies. Memphis war durch die Abwesenheit Randolphs gezwungen, klein zu spielen. Während diese Lineup OKC am Anfang irritierte und viele Turnover erzwang, hatten die Thunder spätestens im zweiten Viertel immer die richtige Antwort parat.

Zwar gelang es den Grizzlies mehr Punkte zu generieren, das ging aber zu Lasten zweier Dinge:

1. Den Thunder eröffneten sich immer wieder Wege zum Korb, da dort mit Gasol nur ein Großer die Wege zustellte. Hier wurde Randolph schmerzlich vermisst.

2. Mit der kleinere Aufstellung war auch ein höheres Tempo verbunden, welches eher den Thunder als den Grizzlies liegt. Der langsame Pace, welchen Memphis OKC die ganze Serie lang erfolgreich aufgezwungen hat, war dahin ebenso wie die damit verbundene Kontrolle der Grizzlies über die Partie dahin.

Durant fand zu seiner gewohnten Treffsicherheit zurück, Westbrook spielte bis auf einige frühe Turnover für seine Verhältnisse sehr diszipliniert und legte ein Triple Double auf. Jackson und Adams brachten ihre Leistung von der Bank.

Die kleine Aufstellung mit Butler wurde wieder erfolgreich eingesetzt und man erzielte 120 Punkte. Alles in allem ein perfektes Spiel für OKC, die in der zweiten Runde auf die Clippers treffen.

Alles in allem lässt sich sagen, dass sowohl Indiana als auch OKC im siebten Spiele ihre bisher beste Leistung brachten. OKC ist weiterhin einer der Top-Favoriten auf die Krone im Westen, bei Indiana muss die Zeit zeigen, ob der Sieg in Spiel 7 und das Überleben der Serie einen neuen Zusammenhalt geschaffen hat.

28.2.05 17:13
 
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